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Körper(lichkeit) im Grenzbereich sozialer Ausgrenzung - Die Unsichtbaren sichtbar machen  
Körper(lichkeit) im Grenzbereich sozialer Ausgrenzung - Die Unsichtbaren sichtbar machen
von: Ernst-Ulrich Huster, Stefan Schache, Michael Wendler
Springer VS, 2021
ISBN: 9783658340131
339 Seiten, Download: 2873 KB
 
Format:  PDF
geeignet für: Apple iPad, Android Tablet PC's Online-Lesen PC, MAC, Laptop

Typ: A (einfacher Zugriff)

 

 
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Inhaltsverzeichnis

  Inhaltsverzeichnis 5  
  Herausgeber- und Autorenverzeichnis 8  
     Über die Herausgeber 8  
     Autorenverzeichnis 8  
  1 Körper(lichkeit) im Grenzbereich sozialer Ausgrenzung. Die Unsichtbaren sichtbar machen! 10  
     1 Einleitung 11  
     Literatur 16  
  Teil I Systematische Rahmensetzung 18  
  2 Die Unsichtbaren sichtbar machen – Sozial- und bildungspolitische Herausforderungen bei sozial ausgegrenzten Kindern und Jugendlichen 19  
     1 Prävention vor Kuration 20  
     2 Aufwachsen als soziales Risiko 22  
     3 Sozialpolitische Hilfesysteme 26  
     4 Soziale Selektionsfilter als Statusbremse 30  
     5 Licht am Ende des Tunnels? 34  
     Literatur 36  
  3 Die „isolierten Inaktiven“ und die „eingebundenen Hasardeure“ – Lebenszusammenhänge und Entfaltungsbedingungen 40  
     1 Die gläserne Decke: Warum ist eine nachhaltige Armutsbekämpfung so schwierig? 41  
     2 Habitus und Kapital: Die theoretischen Grundlagen einer nachhaltigen Armutsbekämpfung 43  
     3 Charakterisierung der Armutstypen 1 und 2 und mögliche Förderansätze 46  
     4 Ausblick: Der Körper als Basis einer Habitustransformation 51  
     Literatur 53  
  4 Die Einzelnen (wieder) sehen – „Verhaltensauffälligkeiten“ verstehen im Sinne der Zwischenleiblichkeit und einer kritischen Körperpraxis 57  
     1 Einleitung: das szientistische Menschenbild und der Sog der Verkörperung 58  
     2 Verhaltensauffälligkeiten: ein stetes Verschieben des Fokus 60  
     3 Leib, Leiblichkeit, Zwischenleiblichkeit – (post-) phänomenologische Grundannahmen 66  
     4 Das (leib-)phänomenologische Verstehen (Seewald, 2007) und die interkorporale Ausdruckshermeneutik (Brinkmann, 2019) 72  
     5 Die körperliche Stellungnahme – kritische Praktiken des Körpers (Laner, 2019). 75  
     6 Konsequenzen 76  
     Literatur 77  
  5 Unsichtbarkeit bei körperlicher Anwesenheit des Phänomens ‚Behinderung‘ 81  
     1 Einleitung 82  
     2 Unterscheidung zwischen Behinderung und Beeinträchtigung 83  
     3 Biologische, soziale und psychische Einheit menschlichen Lebens 84  
     4 Fragmente der philosophischen Anthropologie Helmuth Plessners 85  
     5 Doppelstellung und doppelte Realität menschlicher Körper 87  
     6 Aspekte zum Begriff ‚Phänomen‘ 89  
     7 Habitus als Wahrnehmungs-, Denk- und Handlungsschemata 91  
     8 Unsichtbarmachen des Sichtbaren 92  
     9 Überwindung der Unsichtbarkeit heißt symbolische Gewalt überwinden 94  
     Literatur 96  
  6 Laissez faire, Alimentierung, Befähigung. Begrenzter Perspektivwechsel der Ökonomik oder die Ökonomik der sozial ‚Unnützlichen‘ 98  
     1 Einleitung 99  
     2 Entwicklung, Lernen, Bildung: die Einheit von Geist und Körper 101  
     3 Ökonomische Klassiker und ihr ganzheitlicher Blick auf die Entwicklung der Menschen 103  
     4 Neoklassik: Referenzmodell des Allgemeines Gleichgewichts, die beiden Hauptsätze der Wohlfahrtsökonomik und Erweiterungen des Modells 107  
     5 Paradigmatische Öffnung am Beispiel der Verhaltensökonomik 111  
     6 Politische Umsetzungsprobleme 114  
     Literatur 116  
  Teil I Theorie – Praxis - Transfer 119  
  7 Die Beschämung der Körper in Heimen der Vergangenheit und Gegenwart: Ansätze zur traumapädagogischen Überwindung 120  
     1 Der Umgang mit dem Körper in (totalen) Institutionen 121  
     2 Heimerziehung als Praxis einer „totalen Institution“ in den 1950er/1960er Jahren in Deutschland 123  
        2.1 Im Säuglings- und Kinderheim – zu wenig Berührung und Zärtlichkeit 124  
        2.2 Körperpflege im Schnelldurchgang 124  
        2.3 Entkleidungsprozesse 125  
        2.4 Umgang mit Körperbeschwerden und Krankheit 125  
        2.5 Körperliche Bestrafung 126  
        2.6 Bettnässer*innen 127  
        2.7 Unberührbare weibliche Körper – Sexualität als Tabu 128  
        2.8 Sexuelle Übergriffe und Gewalt untereinander in Jungenheimen 129  
     3 Gegenwart – Übergriffe seit der Jahrtausendwende 129  
        3.1 Haasenburg, Haus Maria und Friesenhof 129  
        3.2 „Lernfenster“ 130  
        3.3 Auswirkungen der Institution auf die Sozialisation in der gegenwärtigen Heimerziehung 131  
     4 Wertschätzung der Körper in der Traumapädagogik – Körperbedürfnisse und Körpergrenzen akzeptieren 132  
        4.1 Folgen von Traumata in der Kindheit 133  
        4.2 Traumapädagogik – Wertschätzung körperlicher und seelischer Bedürfnisse 134  
     5 Fazit 136  
     Literatur 137  
  8 Körperlichkeit im Grenzbereich stationärer Erziehungshilfen 140  
     1 Einleitung 140  
     2 Bedeutung der Körperlichkeit für jugendliches Aufwachsen 142  
     3 Körperlichkeit in der Geschichte der Heimerziehung 145  
     4 Körperlichkeit in Erziehungshilfen – eine Kontrastierung 150  
        4.1 Intensivpädagogische Gruppenkonzepte 150  
        4.2 Individualpädagogische Auslandshilfen 153  
     5 Fazit 159  
     Literatur 160  
  9 Wenn (fast) nichts mehr geht: Werk – statt – Schule für schulabstinente Schüler*innen. Anregungen zur emotionalen und kognitiven Aktivierung über Körper- und Embodimentprozesse 163  
     1 Einleitung 164  
     2 Multiperspektivische Sichtweisen auf das Passungsgefüge „schwierige“ Schüler und „schwierige“ Schule 166  
        2.1 Wenn Schüler unsichtbar werden: zur Bedeutung sozial-emotionaler Kompetenzen 167  
        2.2 Ambivalente Schüler-Lehrer-Beziehungen und strukturelle Unterrichtsbedingungen 169  
        2.3 Einflüsse von Eltern und Peers auf den Schulerfolg 172  
     3 Körperlichkeit und die Bedeutung des Selbstkonzepts 174  
        3.1 Zur Wechselwirkung von Körpergeschehen und psychischen Erleben 175  
     4 Embodiment als „neue“ Forschungsperspektive 176  
        4.1 Kognitive Aktivierung durch Embodiment 178  
        4.2 Embodiment in Interaktionen 179  
        4.3 Embodiment im Beziehungsgeschehen 181  
     5 Werk-statt-Schule – ein Schulprojekt für scheinbar aussichtlose Fälle 182  
     6 Fazit: Aufmerksamkeit, Motivation und Involvement durch körperliche Aktivierung 185  
     Literatur 186  
  10 Die dunkle Seite der Kindheit: Gewalt und chronische Traumatisierung 191  
     1 Einleitung 191  
     2 Widersprüchliche Diskurse um Trauma und Traumatisierung 193  
     3 Gewalt und Traumatisierung 194  
     4 Traumatisierung und chronische Traumatisierung 196  
     5 Chronische Traumatisierung und kindliche Entwicklung 197  
     6 Spiel als zentraler kindlicher Weltzugang 200  
     7 „Tommy spielt“ -ein Fallbeispiel 202  
     8 Resilienz und Resilienzförderung 203  
     9 Fazit 206  
     Literatur 207  
  11 Der Körper als Medium der Beziehungsgestaltung in der Heimerziehung 209  
     1 Einführung 209  
     2 Situation in der Heimerziehung 210  
     3 Die Bedeutung des Körpers in der Erziehung 212  
     4 Der Körper in der Heimerziehung 216  
     5 Die Sprache des Körpers in der Erziehung 218  
     6 Fazit 223  
     Literatur 223  
  12 Identitätskonstruktionen und Gewalthandeln im Kontext von Inklusion und Exklusion – resonanztheoretische und leibphänomenologische Perspektiven 227  
     1 Identitätskonstruktionen in spätmodernen Gesellschaften 228  
     2 Lebensqualität im Spannungsfeld von Resonanz und Entfremdung 231  
     3 Annäherungen an das Gewaltphänomen 235  
        3.1 Die Theorie Sozialer Desintegration 237  
        3.2 Der Kreislauf von Gewalt und Missachtung 241  
     4 Leibphänomenologische Perspektiven und ihre Bedeutung für das Verstehen von Identitätskonstruktionsprozessen und Gewaltphänomenen 245  
     5 Schluss 250  
     Literatur 251  
  Teil I Praktische Zugänge 254  
  13 Tanz in der Begrenzung von Gefängnissen. Ein Blick in den Jugendstrafvollzug 255  
     1 Einführung 256  
     2 Ein Dialog als reflexive Auseinandersetzung 257  
     Literatur 270  
  14 Beziehung, Verbindlichkeit und Haltung: Praktische Arbeit mit „Systemsprengern“ im Rahmen der Flexiblen Hilfen 272  
     1 Einleitung: Jugendliche in einer Parallelgesellschaft 273  
        1.1 Zum Begriff „Systemsprenger“ aus Sicht der Praxis 273  
        1.2 Soziale Lage – soziale Konflikte: Habitus und Habitusmodifikation 274  
        1.3 Jugendliche in der Parallelgesellschaft – eine ‚Gesellschaft ohne Normen‘ 275  
     2 Die Arbeit in der Praxis 278  
        2.1 Die Endstation als Ausgangspunkt: Schlafstelle statt „zu Hause“ und Nullstelle bei den Sorgeberechtigten 278  
        2.2 Anamnese und Einstieg in die Flexiblen Hilfen 280  
        2.3 Der sozialpädagogische Ansatz der Flexiblen Hilfe 281  
     3 Das Fazit: Einzahlen und Abheben – Ein Perspektivwechsel im Umgang mit „Systemsprengern“ ist sinnvoll 292  
     Literatur 295  
  15 Jungen Menschen einen „Anker“ geben – Europäische Initiativen für die Förderung von sozial ausgegrenzten Jugendlichen im Vierebenen-Sozialstaat: die NEETs 296  
     1 Individuelle Betroffenheit, soziale Auswirkungen und politische Handlungsstrategien zur Integration von NEETs 297  
     2 Empirische Bestandsaufnahme: Statistische Kennziffern und Risikofaktoren von NEETs 298  
     3 Handlungsorientierte Herausforderungen zur Integration von NEETs: die Rolle von Selbstwirksamkeit und Körper(lichkeit) 301  
     4 Herausforderungen im Vierebenenstaat: Ermöglichung und Beschränkung zugleich 304  
     5 Fazit: Perspektiven einer sozialen Inklusion im Mehrebenensystem 309  
     Literatur 311  
  16 Präventionsketten – Gestaltung öffentlicher Verantwortung für sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche 315  
     1 Präventionskette – Zur Kontextualisierung 316  
        1.1 Entstehungsgeschichte 316  
        1.2 Theoretische Rahmung des Konzeptes „Präventionskette“ 318  
     2 Präventionskette – Ein integrierter Handlungsansatz zur kommunalen Strukturentwicklung 323  
        2.1 Begriffsbestimmung und Zielklärung 323  
        2.2 Ordnungsstruktur „Von der Geburt bis zum Berufseinstieg“ 324  
        2.3 Effekte bisheriger Entwicklungs- und Umsetzungsprozesse 326  
     3 Ausblick – Vom Modell zur Regelstruktur 335  
     Literatur 336  


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